Samstag, 22. November 2014

Ein kleines up-date

8 Tage Urlaub!

Gut so! Die letzten Tage schwand meine Toleranz gegenüber diversen Verkehrsteilnehmern gegen Null.
Das mal so vorweg - quasi in eigener Sache... Anschließend habe ich auch noch ein oder zwei Fotos...

Ich habe keine Ahnung, wie solche Autofahrer denken? Kavaliersdelikt? Sie wissen es nicht besser? Können keine Schilder lesen?


Diese Schilder und ihre Bedeutung kann man ganz einfach in der StVO nachlesen.
Sie sind nicht da, um Autofahrer zu ärgern, sondern um das Miteinander im Straßenverkehr zu regeln und Unfälle zu vermeiden. Vor allem, wenn es noch Zusatzschilder gibt für das Schild 250 und das Schild 209. "Für Linienbusse frei". Das Schild 245 erklärt sich schon von selbst.
Linienbusse werden behindert, übervorteilt, ignoriert. Dass Kinder, ältere Menschen besondere Vorsicht brauchen, interessiert wenige. Diese Bevölkerungsschichten nutzen die Busse am meisten. Auch wenn wir nur mit einfachem Blinklicht an die Haltestellen fahren, werden wir überholt, als wären wir Lieferwagen, wo man allerhöchstens den Fahrer von der Straße kicken kann. Busse, die mit eingeschaltetem Warnlicht an die Haltestellen fahren, dürfen NICHT überholt werden. Stehen sie an der Haltestelle darf nur im Schritttempo überholt werden. § 20 der StVO sagt genau, wie das gemacht werden sollte.
Wenn PKW´s bei dem blauen Schild mit weißem Pfeil (vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus), links abbiegen und eine Hauptkreuzung mit Ampelschaltung lahm legen, braucht man für 500 m Fahrtweg schon mal bis zu 10 Minuten. Das sind 10 Minuten Verspätung, die man nie wieder rein holen kann. Das sind 10 Min., die zu lasten unserer Pausen gehen. Pausen, die zur Sicherheit aller sind!
Wenn eine Baustelle mit dem schönen Verkehrszeichen oben rechts ausgeschildert ist, welches mit dem Zusatzzeichen "Linienbusse frei" gekennzeichnet ist, bedeutet das, dass die Bauarbeiter und die Busfahrer aufeinander schon Rücksicht nehmen müssen. Sie räumen in regelmäßigen Abständen die Verengung, damit die Busse durch können. Das erfordert eine Menge Toleranz auf beiden Seiten. Wenn einem in so einer Engstelle auch noch ein PKW entgegen kommt, der dann auch noch erwartet, dass man ihm Platz macht, könnte ich ins Lenkrad beißen!
Auf Busspuren und -plätzen haben PKW´s gar nichts zu suchen! Es sei denn, es gibt Zusatzschilder. Busbahnhöfe sind auch solche Plätze. Viele Busse kommen zur gleichen Zeit an und fahren zur gleichen Zeit wieder ab. An diesen Orten gibt es für Busse eine bevorzugte Ampelschaltung, um ein zügiges Abfahren zu gewährleisten. Wenn aber PKW´s diese Ampelschaltung auch nutzen, bringt das gar nichts! Ebenso wenig, wenn diese sich auf Busspuren versuchen einen Zeitvorteil herauszufahren. Spannend auch, dass solche Fahrer uns auf eben diesen Plätzen und Spuren die Vorfahrt nehmen, rücksichtslos um Fahrgäste und Busse herum manövrieren und einen dann noch verschwörerisch anlachen, wenn die Aktion geglückt ist!
Die meisten Fahrpläne sind so eng ausgelegt, dass kaum Zeittoleranzen eingeplant sind. Ein Busfahrer im Linienverkehr muss über Stunden voll konzentriert sein! Der Straßenverkehr ist auch ohne Behinderungen schon anstrengend genug. Wir verkaufen Fahrkarten, kontrollieren sie, geben Auskunft und sollen nett sein zu den Fahrgästen. Wir müssen beschwichtigen. Verspätungen bedeuten fast immer, dass die Anschlussbusse/-züge schon weg sind oder dass man die Kollegen bitten muss, ihre Zeiten schon am Anfang einer Linie zu Gunsten einer Verspätung aufzugeben.
Und zu guter letzt - Kreisverkehre!
Sie sind da, um Stillstand zu vermeiden! Langsam ran fahren, langsam rein fahren, langsam raus fahren. Es ist so einfach! ...bzw. es könnte so einfach sein! Jeder hat die gleiche Chance - große und kleine Fahrzeuge.
Viele sind unsicher, warten bis kein Fahrzeug mehr kommt. Noch mehr fahren mit viel zu hoher Geschwindigkeit in den Kreisverkehr.
Ja, ich bin froh, ein paar Tage nicht fahren zu müssen! ...und Ende der nächsten Woche wieder die nötige Toleranz habe, die es braucht, um das Ganze wieder mit Gelassenheit zu ertragen.

So, und nun zu spinnen und stricken
Viel ist nicht passiert, die letzten Wochen...
Das bunte Merino war verfilzt. Auflockern und auch die Karden haben es nicht geschafft, die Wolle spinnbar zu machen. Wie Glasfasern brach der Faden immer wieder ab...
Ich hatte noch 150 g BFL/Soja. Eine Topffärbung von Adoptivwolle. Außen sehr kräftig in den Farben, ergaben sich beim Spinnen schöne Pastelltöne.
Eine Hälfte ist versponnen und verzwirnt. Verzwirnt habe ich mit einem dünnen Konengarn von Elke.


  93 g - ca. 408 m
100 g - ca. 438 m

Einen Socken habe ich fertig bekommen


Der Zweite ist in Arbeit.

Mal schaun, wie viel Zeit ich diese Woche habe für meine Hobbies... Rico ist Anfang November umgezogen. Näher zur Arbeitsstelle. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich mehr Fahrerei habe, wenn ich Urlaub habe

Ich wünsche allen ein schönes, sonniges Novemberwochenende! ...so wie hier